Die Abrisskosten umfassen alle Ausgaben, die beim vollständigen Abbruch eines Gebäudes anfallen, von der Entkernung über die eigentliche Abbrucharbeit bis hin zur fachgerechten Entsorgung des Bauschutts. Für Eigentümer, die ein altes oder marodes Gebäude durch einen Neubau ersetzen möchten, sind die Abrisskosten ein wichtiger Kalkulationsfaktor. In diesem Beitrag erklären wir, wovon die Höhe der Abrisskosten abhängt, welche Fördermöglichkeiten existieren und worauf Bauherren achten sollten.
Wovon hängen die Abrisskosten ab?
Die Höhe der Abrisskosten wird maßgeblich von der Größe und Bauweise des Gebäudes, dem verwendeten Baumaterial sowie der Zugänglichkeit des Grundstücks bestimmt. Auch das Vorhandensein von Schadstoffen wie Asbest oder anderen belasteten Materialien kann die Kosten erheblich in die Höhe treiben, da eine fachgerechte Entsorgung besonders aufwendig ist. Eine frühzeitige Bausubstanzprüfung hilft, die tatsächlichen Kosten realistisch einzuschätzen.
Ablauf eines professionellen Gebäudeabbruchs
Vor dem eigentlichen Abriss erfolgt in der Regel eine Entkernung, bei der Installationen und wiederverwertbare Materialien entfernt werden. Anschließend übernimmt eine Fachfirma den kontrollierten Abbruch, gefolgt von der fachgerechten Trennung und Entsorgung des Bauschutts. Für den Abriss ist zudem meist eine Abbruchgenehmigung des zuständigen Bauamts erforderlich.
Kostenfaktoren bei der Schadstoffsanierung
Bei älteren Gebäuden können Schadstoffe wie Asbest, PCB oder kontaminierte Bauteile die Abrisskosten deutlich erhöhen, da eine spezialisierte Fachfirma mit besonderer Schutzausrüstung und Entsorgungsnachweisen beauftragt werden muss. Eine vorherige Schadstoffanalyse ist daher unerlässlich, um versteckte Kostenfallen frühzeitig zu erkennen und in die Gesamtkalkulation einzubeziehen.
Fördermöglichkeiten für den Gebäudeabriss
In bestimmten Fällen, etwa beim anschließenden Bau eines energieeffizienten Neubaus, können Fördermittel für den Abriss und die Neubebauung beantragt werden. Auch kommunale Programme zur Beseitigung von Leerstand oder zur Innenentwicklung bieten teilweise finanzielle Unterstützung. Eine frühzeitige Recherche zu verfügbaren Fördertöpfen kann die Gesamtkosten spürbar senken.
Abrisskosten in die Kaufpreiskalkulation einbeziehen
Wer eine sanierungsunfähige Immobilie mit dem Ziel des Neubaus erwirbt, sollte die Abrisskosten fest in die Gesamtkalkulation einplanen, da sie erheblichen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit des Projekts haben können. Eine realistische Einschätzung schützt vor bösen Überraschungen während der Bauphase.
Abrisskosten beim Immobilienkauf richtig bewerten
Vor dem Kauf eines abrissreifen Gebäudes empfiehlt sich eine fachkundige Begutachtung, um die zu erwartenden Abrisskosten realistisch einzuschätzen. Ein erfahrener Immobilienmakler in Göppingen hilft dabei, das Potenzial eines Grundstücks nach Abriss der Bestandsimmobilie richtig zu bewerten.
Fazit
Die Abrisskosten sind ein entscheidender Faktor bei der Planung eines Neubaus auf einem bereits bebauten Grundstück und sollten frühzeitig realistisch kalkuliert werden. Wer mögliche Schadstoffbelastungen und Fördermöglichkeiten kennt, kann die Gesamtkosten des Projekts besser einschätzen. Bei Fragen zu Abrisskosten oder zum passenden Grundstück hilft Ihnen das Team von OSG Immo gerne weiter, nehmen Sie einfach über unser Kontaktformular Kontakt zu uns auf.







